Neujahrsbrief des Vorstandes

Liebe Mitglieder, UnterstützerInnen und FreundInnen des Freundeskreises,

zum neuen Jahr darf ich Sie mit diesem Brief herzlich grüßen.

 

In den kirchlichen Partnerschaften gibt es viele Wege zurückzulegen, in der Luft, auf dem Land oder zu Wasser. Manch entlegene Winkel in unseren Partnerkirchen sind sogar nur zu Fuß zu erreichen, wie Anfang Dezember  unsere Kameruner Reisegruppe feststellen konnte (oder musste…). Wege können abenteuerlich und abwechslungsreich sein, aber auch langweilig und beschwerlich. Und manchmal werden sie sogar mit dem Ziel verwechselt.

 

Auf einem Seminar von „Brot für die Welt“ in Wuppertal zur Auswertung von Projekten in der Partnerschaftsarbeit ist mir ein Satz deshalb besonders im Gedächtnis geblieben: „Der Weg ist NICHT das Ziel!“. Er ist höchstens Mittel zum Zweck. Denn unser Ziel ist es nicht, möglichst viele Kilometer auf den Tacho zu bekommen.

 

Unser Ziel sind die vielen Begegnungen, die uns bereichern –ob im Glauben oder kulturell, und davon hatte das vergangene Jahr des Freundeskreises eine Menge zu bieten… Ob das beim 100j-ährigen Missionsjubiläum der Gepsultra war, oder beim  Workcamp bei uns im Kirchenbezirk, beim jugendpolitischen Seminar in Kendari oder bei der Reise nach Kamerun im Dezember.

 

Gott spricht: „Ich will euch ein neues Herz und einen neuen Geist in euch geben“ (Ez. 36,26  Luther 2017). So lautet die Jahreslosung für 2017, und wenn ich diese persönlich mit meinen Begegnungen und Erlebnissen in der Partnerschaftsarbeit in Beziehung setze, so stelle ich fest, wie eng beides miteinander verwoben ist. Vorurteile abzubauen, diese hinter sich zu lassen und offen auf Menschen zuzugehen, sie kennen zu lernen, ihre Fröhlichkeit, ihre Herzlichkeit und ihre Nöte - von dem eigenen hohen  Ross herab zu steigen und voneinander zu lernen, und in all dem zu spüren, wie Gottes Geist über die Grenzen hinweg wirkt – genau das sagt für mich auch die Jahreslosung aus.

 

Und deshalb lohnt es sich immer wieder weite Wege auf sich zu nehmen!

2017 machen das besonders unsere Partner*innen. Zum Kirchentag und der Zeit danach haben wir jeweils 4 Vertreter*innen der PCC und der Gepsultra eingeladen, und freuen uns, dass wir dann auch zu einer Mitgliederversammlung mit partnerschaftlicher Beteiligung einladen können. Im Oktober kommen junge Erwachsene im Rahmen des „Global Youth“ – Seminares der Landeskirche aus Indonesien und Kamerun bei uns in den Kirchenbezirk zu Besuch – und sogar aus den anderen beiden  Partnerschaften des Bezirkes – Zossen und Canterbury. Hoffen und beten wir dafür das alles so klappt, denn momentan ist es alles andere als selbstverständlich als Staatsbürger Kameruns ein Visum für Deutschland zu bekommen, zu groß ist die Angst unseres reichen Landes vor der Armut Afrikas!

 

Nun steht der Partnerschaftssonntag am 05. Februar 2017 vor der Tür, an dem wir Sie um die Unterstützung unserer Arbeit bitten, und die Gelegenheit nutzen möchten, möglichst vielen Interessierten von unseren persönlichen Perspektiven auf die Partnerschaftsarbeit zu berichten. Diesem Brief liegen auch einige Flyer bei, und wir freuen uns, wenn Sie diese an Freunde und Bekannte weiter geben, oder sie in Ihrer Gemeinde auslegen.

 

In diesem Sinne freue ich mich auf viele weitere Begegnungen mit Ihnen und unseren Gästen und wünsche Ihnen, auch im Namen der Vorstandsglieder, ein gesegnetes neues Jahr 2017,

 

Jörg Mauch, Vorsitzender

 

 

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Kommentare: 3
  • #1

    Brooke Sinha (Freitag, 03 Februar 2017 13:44)


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